Elsewhere&Here – a poetic life

Poetry … in food … traveling … storytelling

entweder man lebt … Kästner @Literaturhaus

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Erich Kästner – Ausstellung, München – Center 

… oder …*

Die Schritte führen über die Stufen durch die Glastür, eine weitere und in die Halle zu der kleinen Insel. Der erste Blick in den Raum fordert Antworten heraus.

Infos zu
Thema

Thema

nackte Fakten

Zusammenfassung

 

Location 

Filmszenen fließen auf Riesenwürfeln im Raum. Sie fließen entlang und durch den Weg des Künstlerlebens.
1899.
Hier geht es los.

Startpunkt E.Kästner - Ausstellung "Gestatten, Kästner!" Literaturhaus München

Startpunkt E.Kästner –

Thema 

Ausstellung “Gestatten, Kästner!” Literaturhaus München

Der Audioguide am Ohr überlässt jedem selbst die Entscheidung, sich aus der Ruhe des Raums und aus der Betrachtung zu stürzen … in die Leinwandszenen, in die Erinnerung des Autors, zu Buch- und Gedichtausschnitten, zur Begleitung eines Sprechers.

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Die breiten Glasarme der Stationen, in die Kästners Leben sich schneidet, erhellen Erinnerungen seiner Kindheit, Textentwürfe, persönliche Briefe, Bilder, Szenen als Autor und Mensch.
Darüber spannt sich die Erzählung vom Wann, vom Wo, vom (vermuteten) Weshalb eines Abschnitts und seiner Beweggründe. Die Mittelsäule durchkreuzt mit ihrem Bild die Flügel. Sie zieht sich den Blick und schickt die Gedanken auf eine kleine Reise – zuerst: mit Kästners Kindheitserinnerungen “Als ich ein kleiner Junge war”. Ein Tau hinter Glas. Kein oben, kein unten, von Leere umgeben. Ein rotes Band mittelt das Taus. Ein Destillat eines “halbierten Weihnachtens”.

"Gestatten, Kästner!"

Das Schwarz-Weiß des fliegenden Klassenzimmers, von Emil, vom doppelten Lottchen
lächelt zwischen den Lebensstationen. Erich Kästner tritt in der Ausstellung hinter seinen Büchern – vor allem seinen Kinderbüchern hervor.
“Gestatten, Kästner” zeigt den Suchenden und Wollenden. Er stürzt sich in die Suche unter den dunklen Schichten den Grund finden zu müssen und zu wollen für dieses Lächeln. Er sucht in den Dunkelheiten von Gesellschaft, Geschichte und seiner Persönlichkeit, zwischen Ehrgeiz und Ehre, zwischen Leben und Konsequenz. In den Texten, vor allem durch die von ihm gesprochenen Ansprachen zu politischen Ereignissen schimmern seine Schichten und Zerbrechlichkeit. Seine Worte legt er in die Wunde(n) der Zeit und berührt.

Textentwürfe E.Kästner - Ausstellung "Gestatten, Kästner!" Literaturhaus München

Textentwürfe E.Kästner – Ausstellung “Gestatten, Kästner!” Literaturhaus München

“Gestatten, Kästner!” beleuchtet: Der Autor fühlt als Zeitzeuge von Deutschlands dunkelstem Kapitel in den NS-Jahren sein Versagen, seine eigenen Grenzen einzureißen, und beißt sich daran wund. Nach 1945 nutzt er seinen Erfolg auch gesellschaftspolitisch, den Schatten in seinen Augen kann auch die hellste Sonne – kein Mensch und keine Zerstreuung im Münchner Nachtleben – nicht vertreiben.

Im Lebensherbst bringt ihm sein Sohn das Lächeln über manche Widrigkeiten. Gerne setzt man sich dann zu Pünktchen, eine der letzten Stationen der Ausstellung. In einem anderen Blick spiegelt sich der Film, bis die kindliche Unbeschwertheit die Dinge in die Hand nimmt und tut, was Erwachsenen manchmal so schwer fällt.

E.Kästner - Ausstellung "Gestatten, Kästner!" Literaturhaus München

E.Kästner – Ausstellung “Gestatten, Kästner!” Literaturhaus München

Fazit 

Bis 14.2. lädt das Literaturhaus München ein, Erich Kästner kennen zu lernen – den Autor, der in München lebte, der uns mit Kinderbüchern Vergnügen schenkte, den Verfasser von Kritiken und Gedichten, von Literatur des 20. Jahrhunderts, den Moralisten und Optimisten, dessen Worte zeitlos
wirken,
dessen Kompositionen den Ton treffen.

»›Gestatten, Kästner‹, sagt der Spiegelmensch. Mein rechtes Auge lächelt aus seiner linken Augenhöhle.«
(»Briefe an mich selber«) *Kästner

Der Blick in diesen Spiegel lohnt. Eine bemerkenswerte, eine liebenswerte Ausstellung zu einem großen Schreiber und spannenden Menschen, den seine Suche zerreißt. Das Literaturhaus blickt mit und über Erich Kästner auf ein zerstörerisches, zerstörendes Jahrhundert zurück – Es nimmt mit zum Wirken des NS-Regimes – zu den Auswirkungen auf eine Seele, des Krieges mit Münchens Zerstörung, den Fall und das Aufstehen und -Aufbauen der Folgejahre.

 

*Zitat Erich Kästner “Entweder man lebt, oder man ist konsequent.”

Fakten 

Erich-Kästner-Ausstellung im Literaturhaus

Wo Salvatorplatz 1, 80333 München U3/U6 Odeonsplatz oder Marienplatz, auch S-Bahn
Öffnungszeiten Mo – Fr
Sa/So/FeierT
11.00 –  19.00
10.00 – 18.00
Preis 5€
Bonus perfekte Mischung aus Lebensstationen und Filminstallationen,
aus Nachdenklichkeit und Schmunzeln

Contact

phone +49 89 2919340
mail info@literaturhaus-muenchen.de
Internet Website Ausstellung
Facebook FB Literaturhaus

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Here you are 🙂
Exhibition – Erich Kästner, Writer – Munich, CityCenter
Steps lead down the steps through the glass door, and another. In the hall to the small island The first look into the room provokes answers.

 About…
Subject

naked facts

Resume
 

Scenes flowing on giant cubes into the exhibition hall. They flow along and through the path of the authors life.
1899th
Here it starts.

Subject 

The audio guide leaves the decision to each at the ear to jump himself away from the calmness of the hall and from consideration … into the flickering scenes, into the memory of the author of books and poetry excerpts, to the accompaniment of a speaker.

The wide glass arms of the stations, which intersect Kaestner’s life , brighten memories of his childhood, drafts, personal letters, photos, scenes as a writer and a human being.
Above this the story spans from when, from where, from (suspected) Why a section and its motivations. The center column crosses with her image the wings. It turns the eyes and sets minds to a little trip – first: with Kastner’s childhood memories “When I was a little boy.” A rope behind glass. No up, no down, surrounded by emptiness. A red ribbon averages the rope. A distillate of “halving of Christmas”.

& quot;! Allow, Kastner & quot ;

The black and white of the flying classroom, Emil, from double Lottchen
smiles between the stages of life. Erich Kästner enters the exhibition behind his books – especially his children’s books.
“Gestatten, Kästner” shows the seeker and wishers. He plunges into the search under the dark layers having to find the reason for this and wanting to smile. He studied in the darkness of society, history and his personality, between ambition and honor, between life and consistency. In the texts, especially by the voice of his speeches to political events his layers and fragility shimmer. His words he puts into the wound (s) of time and he touches.

“Gestatten, Kaestner!” Lit: The author feels as a contemporary witness of Germany’s darkest chapter in the Nazi years his failure to break down his own limitations, and bites his sore. After 1945, he uses his success also socio-politically, the shadows inside not the brightest sun might enlighten – no person or distraction in Munich´s nightlife.

In Life´s fall his son brings the smile on many adversities. Gladly then one takes a seat with Pünktchen, at one of the last stations of the exhibition. In another point of view reflects the film until the childs heartedness takes things into her own hands and does what adults sometimes are not able to.


Resume 

Until 14.2. invites the Munich Literature House to meet Erich Kaestner – the author who lived in Munich, who gave us pleasure with children’s books , the author of reviews and poems of 20th century literature, the moralists and optimists whose words
act timeless,
whose compositions hit the tone.

“> Gestatten, Kästner! <, says the Mirror Man. My right eye is smiling from his left eye socket. ”
(“Letters to myself”) * Kaestner

The look in this mirror is worthwhile. A remarkable, a lovely exhibition to a great writer and great human, torn apart by his search. The literature house looks with and through Erich Kaestner back to a destructive, destroying century – It shows the effect of the Nazi regime – even to a single soul, the war with Munich’s destruction, the case and getting up and -in subsequent years.

Facts 
Wo Salvatorplatz 1, 80333 München U3/U6 Odeonsplatz oder Marienplatz, auch S-Bahn
Öffnungszeiten Mo – Fr
Sa/So/FeierT
11.00 –  19.00
10.00 – 18.00
Preis 5€
Bonus perfekte Mischung aus Lebensstationen und Filminstallationen,
aus Nachdenklichkeit und Schmunzeln

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phone +49 89 2919340
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